AD(H)S hat viele Gesichter

Mag. Irene Fitz
Mag. Irene Fitz

Warum AD(H)S biologische Ursachen hat und auch in den besten Familien vorkommt!

 

ADHS ist die Bezeichnung für ein Störungsbild in Kombination mit Aufmerksamkeitsschwäche, überschießender Impulsivität und oft extremer Unruhe (Hyperaktivität).  Fast die Hälfte aller Kinder mit AD(H)S haben auch Lernstörungen wie Legasthenie oder Dyskalkulie.

Diese Kinder empfangen zwar alle nur möglichen Reize der Umwelt, können diese aber schlecht filtern und verirren sich in Gefühlen und Gedanken. Folgen sind verstärktes Störverhalten sowie ungeordnete und langsame Aufgabenlösung. Sie sind leicht ablenkbar und schnell frustriert. Nicht jedes "hyperaktive" Kind muss dauernd zappeln, aber alle Kinder fallen aus dem Rahmen, sowohl im Kindergarten, in der Schule, als auch im häuslichen Umfeld.

Was Sie als Eltern oder LehrerIn dazu wissen sollten und Tipps zum Umgang mit diesen besonderen Kindern, mit Fallbeispielen und Anregungen für Betroffene, Eltern und PädagogInnen.

 

Referentin: Mag. rer.nat.Irene Fitz, Klinische und Gesundheitspsychologin, derzeit Leitung der "Psychosozialen Fachstelle" der aks Gesundheitsvorsorge in Bregenz, Schwerpunkte Entwicklungspsychologie, Suchtprävention und schulische Gesundheitsförderung.

Seit 2004 psychologische Diagnostik und Beratung in der aks Sozialmedizin mit Fokus auf Entwicklungsverzögerungen und Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern (ADHS Sprechstunde), seit 2010 eigene Praxis in Dornbirn. 

 

Termin: 17. Nov. 2911, um 19.30 Uhr

 

Ort: Treffpunkt an der Ach, Höchsterstr. 30 in Dornbirn, ebenerdig im Veranstaltungssaal 

 

Kosten: Mitglieder der Initiative LEGA   € 8,--

             Nichtmitglieder                         € 10,-- 

 

Sprachschwierigkeiten und Schulerfolg

"Sprache ist der Schlüssel zur Bildung, das ist seit PISA auch im öffentlichen Bewusstsein. Kinder mit Sprachentwicklungsproblemen haben häufig Folgeprobleme in der Schule z.B. beim Schriftspracherwerb. Das kann, muss aber nicht sein, denn, wenn diese Kinder gezielt gefördert werden, haben sie eine gute Chance, den Entwicklungsrückstand aufzuholen." (Auszug aus einer Studie von Prof. Lilian Fried, 2007).

 

In diesem Vortrag werden anhand der normalen Sprachentwicklung die kritischen Phasen im Spracherwerbsprozess aufgezeigt und die Zusammenhänge zum Schriftspracherwerb, aber auch für die mathematischen Kompetenzen erläutert.

 

Ebenso soll im Vortrag wie auch in der anschließenden Diskussion genügend Platz zur Beantwortung der folgenden Fragen sein:

 

  • Wann spricht man von Sprachentwicklungsproblemen?
  • Welche Ursachen gibt es für Sprachentwicklungsprobleme?
  • Einsprachig - zweisprachig - mehrsprachig: Chance oder Risiko?
  • Wie können die Kinder gefördert werden?
  • Wann sollten Eltern reagieren?
  • An wen können sich die Eltern wenden?

 

Referentin: Dipl. Logopädin Christine Troy (www.logopaedie-troy.at)

 

Termin: 24. November 2011, 19.30 Uhr

 

Fotos des Vortrags können unter Fotogalerie bewundert werden. 

 

 

"Ich bin doch nicht blöd, oder...?" Hilfen für junge Menschen mit Teilleistungsschwächen

Ing. Andreas Mikula
Ing. Andreas Mikula

Junge Menschen mit Teilleistungsschwächen haben auf Grund ihrer Probleme, besonders in Deutsch und Mathematik, die Schule oft satt. Die Lese-Rechtschreibstörung (sprich: Legasthenie) bzw. Rechenschwäche (Dyskallkulie) macht den Schülern im Alltag meist schwer zu schaffen, sie empfinden sich als minderwertig und haben das Gefühl, "blöd" zu sein. Trotz massiven Übens, verbunden mit hohem zeitlichem Aufwand, bleiben die Leistungen hinter den Erwartungen der Lehrer und Eltern zurück. Auf Dauer zeigen sich negative Auswirkungen. Oft folgen zu den Lernschwierigkeiten auch noch Verhaltensauffälligkeiten, die das Umfeld stark belasten können. Eltern wie Kinder erleben sich häufig gestresst oder überfordert. Manche haben bis zum Ende des Schuljahres gar das Gefühl, die letzten Kraftreserven aufgebraucht zu haben.

Ziel des Vortrags sind praktische Hilfen für Eltern und Pädagogen im Umgang mit Kindern mit Teilleistungsschwächen.

 

Referent: Ing. Andreas Mikula, Dipl. Pädagoge, Dipl. Legasthenie- und Dyskalkulietrainer,  Motopädagoge und - geragoge

 

Termin: 12. Oktober, 19.30 Uhr

 

Ort: aks Egg, Klebern 561 in Egg